"Jeder, der Yoga intensiv übt, wird Erfolg haben, sei er jung, alt, gebrechlich, krank oder schwach."
Für Yoga ist es nie zu spät.
Dennoch gibt es viele und erstaunliche Vorstellungen, auch in einer aufgeklärten Welt, was Yoga ist und was zu Yoga dazugehört. Die meisten Menschen, die mit Yoga bisher kaum oder gar nicht in Berührung kamen, verbinden mit Yoga hauptsächlich die Fähigkeit, eine große Anzahl von akrobatischen Körperhaltungen zu beherrschen. Doch das ist nur ein kleiner, spezieller Teil von Yoga. Yoga geht weit darüber hinaus.
Ab 50 Jahre beginnt die erste Phase des Alterungsprozesses, häufig klagen die Teilnehmer schon unter motorischen Einschränkungen, meist bedingt durch Rückenbeschwerden.
Es kommt nur darauf an, wie Yoga den Bedürfnissen der jeweiligen Altersphase angepasst wird.
Die Spannkraft der Muskulatur lässt im Alter spürbar nach, viele Menschen leiden unter altersbedingten Abnutzungserscheinungen im Rückgrat, den Schulter-, Hüft- und Kniegelenken.
Durch Yoga und die passenden Körperübungen (asana), werden Abnutzungserscheinungen verringert, die körperlichen Schwachpunkte werden berücksichtigt.
Mit der Koordination von bewusst langsam ausgeführten Bewegungen und des Atems soll eine (neue) natürliche Anpassungsfähigkeit des Körpers erspürt und wenn möglich erweitert werden. Ziel ist es, Flexibilität und Beweglichkeit für das passende Asana zu erreichen und dieses neu erlebte Körperbewusstsein in den Alltag mitzunehmen.
Schwerpunkte Yoga 50 Plus